Samstag, 16. Juni 2012

Open Government schafft Vertrauen

Seit geraumer Zeit beziehe ich meinen Strom von einem der unter http://www.atomausstieg-selber-machen.de/ aufgeführten Anbieter. Aufgrund einer Preiserhöhung wollte ich mal kündigen, und habe nach Alternativen gesucht.

Aktuell eröffnet sich wieder eine Alternative bei einem kommunalen Anbieter, aber mangels Einsicht in Dokumente, die meiner Ansicht nach einfach öffentlich zugänglich sein sollen, zögere ich. Und ich stelle recht aufwändige Recherchen an. Das machen möglicherweise viele andere auch: was eine Verschwendung von Ressourcen!

Ich war seinerzeit schließlich bei einem Produkt der http://www.secura-energie.de gelandet. Die boten den Öko-Strom sogar deutlich günstiger als Andere den konventionellen Strom an. Mit einem Zertifikat! Vom TÜV Süd. An der Werbung stehen inzwischen noch drei Sternchen. Die Erläuterung zu den drei Sternchen findet man erst, wenn man auf der Seite auf "Fußnotenerläuterung einblenden" klickt. Dort heißt es dann:

*** SECURA Ökostrom stammt zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen, die unabhängig geprüft und überwiegend vom TÜV Süd zertifiziert worden sind. Der übrige Teil wird in gesetzlich geförderten Anlagen (z. B. Wasser) gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (kurz: EEG) produziert.

Ja, grau auf weiß kann man nicht so gut lesen! Ein Schelm, wer Böses denkt.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Der "Grüne" Strom von Warendorf - reloaded

Möglicherweise auch vor dem Hintergrund eines Leserbriefes, hat die WN einen Bericht zum Einstieg der Warendorfer Stadtwerke in den lokalen Strommarkt nachgeschoben. Der Artikel klärt nicht die Frage, die mir auf Seele brennt: woher kommt der Strom? Ein Broker -Vermittler- kauft an der Leipziger Strombörse Strom aus skandinavischen Wasserkraftwerken. Mit Zertifikat vom Öko-Institut Freiburg. Soso.


Mittwoch, 6. Juni 2012

Der "Grüne" Strom von Warendorf

Die WN hat am Samstag einen Bericht über die Warendorfer Stadtwerke gebracht. Die bieten ab sofort auch Strom an. Sie sprechen von grünem Strom. Toll. Damit das kein Marketing bleibt, sah ich mich genötigt bei dem Versprechen in Zukunft selber Strom produzieren zu wollen mehr Transparenz einzufordern. In Form eines Leserbriefs....