Samstag, 4. Mai 2013

In nichtöffentlicher Sitzung...

Der Rat der Stadt Warendorf hat in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen, dass die Warendorfer Energieversorgung (WEV) das Warendorfer Stromnetz betreiben soll oder eher, dass die WEV sich darum bewerben soll...

Die Sitzung war nicht öffentlich. Ungefähr so muss es gelaufen sein:

Die Stimmung in der Bevölkerung ist gegen den aktuellen Betreiber und Mitbewerber RWE. Schon mal aus Prinzip, weil man so einen Tanker aus Warendorf überhaupt nicht beeinflussen kann. Allerdings, ist die RWE mit 25,1% an der WEV beteiligt, d.h. wahrscheinlich auch, dass ohne Zustimmung der RWE in der WEV nicht viel passiert (Sperrminorität).


Ich habe zwar keine Ahnung, was für so einen Betrieb erforderlich ist, aber machen wir es wie beim Strom: Falls die WEV weder personell, noch fachlich für den Betrieb gerüstet ist, kann man das alles extern zukaufen: Engineering vom Ingenieur-Büro (hat RWE da nicht...?), technisches Fachpersonal (hat RWE da nicht...?), etc. und dann das Argument: "Für ein Unternehmen der Größe und Struktur der WEV ist das marktüblich und unternehmerisch sinnvoll...".

Jetzt muss nur noch die Wertung der Bewerbungen so gestaltet werden, dass die RWE WEV, auch den Zuschlag erhält. Ich bin dafür, denn ich hoffe, dass die WEV sich auch mal Gedanken über Telekommunikationsdienstleistungen macht, so richtig, mit FTTH (Glassfaser bis in Haus). Auf die Tanker Telekom/unitymedia wird diesmal doch keiner hoffen, oder? Ich weiß, es gibt da Unternehmen, die die WEV unterstützen können.

Hauptsache ist: Es funktioniert, die Region hat was davon, und es bleibt am Ende noch eine schwarze Null für die Stadt. Andere machen es vor. Also vorwärts!

Aber dies muss doch nicht alles im stillen Kämmerchen besprochen werden, oder?

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