Samstag, 22. Februar 2014

Telekommunikation in ländlichen Gebieten - Teil2

Die Eigeninitiative läuft an. Im Facebook hat sich eine Gruppe von Interessierten gefunden (https://www.facebook.com/groups/628218337242768/), Gespräche werden geführt, Interviews gegeben und der Landrat beantwortet Mails.

Stadt Warendorf:

es gibt einen Plan große Teile der Innenstadt zu sanieren, aber von Kommunikations-Infrastruktur nicht die Spur. Wahrscheinlich ist da die Planung noch nicht so weit. Von der WEV ist solange nichts zu erwarten, solange die keinen richtigen Geschäftsführer hat...

Kreis Warendorf:

die Verantwortung für Breitband ist in die gfw (Gesellschaft für Wirtschaftsförderung) ausgelagert. Seit 2010 gibt es einen "Masterplan Breitband im Kreis Warendorf" - Unter dem Stichwort findet man mittels Google dann auch ein paar Präsentationen und Texte. [In der Suche von http://www.gfw-waf.de/ findet sich zum Stichwort "breitband" aktuell nichts, aber Google liefert mit site:www.gfw-waf.de breitband Ergebnisse] Was da drin steht, hat oft Hand und Fuß, enthält aber auch jede Menge Resignation: "Das EU-Beihilferecht sieht bei einer öffentlich unterstützen Breitbandinfrastruktur (kreiseigenes Backbone) vor, dass ein EU-Notifizierungsverfahren durchlaufen werden muss, das den Nachweis eines Marktversagens vorsieht (Private Investor Test). Ein Marktversagen ist im Kreis Warendorf schwerlich nachzuweisen." - Wie wäre es mit einem Versuch?

"Eine flächendeckende Erschließung ist aus finanziellen und beihilferechtlichen Aspekten unter der Maßgabe der aktuellen Förderlandschaft aber als nicht realistisch zu betrachten."

Hoffung wird in das Unternehmen "Deutsche Glasfaser" gesetzt. Erste Aktivitäten gibt es wohl in Drensteinfurt. Und die buddeln dann auch den "Bauernhof" an? Prima, wenn die Leitungen später auch im Open Access angeboten werden. Werden sie nicht? Also später keine Wahlfreiheit. Klasse!

Hoffe, das Angebot des Kreise von den Städten und Gemeinden gesehen und angenommen wird.

Telekom:

Blendet mit der Zukunft. In der Hoffnung des Ausbau soweit wie möglich in die Zukunft zu verschieben, baut man mit G.Fast Luftschlösser. Aber nicht in ländlichen Gebieten, denn wenn man da bis auf 100 Meter an die Verbraucher ran will, kann man die letzten Teil auch gleich mit Glas durchführen. G.Fast ist für Großstädte mit Vielparteienhäusern. Die findet man nicht auf dem Land...

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