Mittwoch, 11. März 2015

Zufall statt Wahlfreiheit

Wenn etwas knapp ist, ist eine Möglichkeit zur Verteilung eine Verlosung. Das hat der Rat der Stadt Warendorf schon 1993 erkannt: Warendorf hat zwei Gymnasien die Schüler in die fünfte Klasse aufnehmen und die Schüler verteilen sich nicht immer geeignet auf diese.

1987 wurde ein Aufnahmerahmen festgelegt, der die Aufnahmekapazität in die Jahrgangsstufe 5 auf eine Vierzügigkeit begrenzt. Der Plan ging 1993 nicht mehr auf und musste revidiert werden, nachdem offenbar zweimal ein Auswahlverfahren angewendet werden musste. Gerade ist es jetzt wieder soweit: Zwei Drittel der Eltern haben ihre Kinder an dem einen, ein Drittel an dem anderen Gymnasium  angemeldet.