Montag, 27. Juli 2015

Klit­ze­kleine Fehler

Bild des Leserbriefs.
Zur aktuellen Diskussion um die L547n und die B64n (geplante Umgehungen in Warendorf) möchte ich gern folgende Information hinzufügen. Auch nur, weil unser Warendorfer MdB Sendtker sich auch genötigt sah einen Leserbrief zum Thema, incl. Eingriff in den aktuellen Wahlkampf zur Bürgermeisterwahl, zu verfassen. 

Wer möchte schon einem ausgewiesenen Verkehrsexperten in Sachen Verkehr widersprechen? Laut Wikipedia ist MdB Sendtker im 18. Deutschen Bundestag stellvertretender Ausschussvorsitzender des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur und trotzdem Befürworter einer Vorratsdatenspeicherung. Der Mann macht also Fehler....




„Nach zweijähriger Bearbeitungszeit wurde der Verkehrsentwicklungsplan 2012 der Stadt Warendorf vom Rat der Stadt in seiner Sitzung am 28. Juni 2012 beschlossen.
Der Plan soll der Stadt Warendorf zukünftig auf der Grundlage aktuellen Datenmaterials fundierte Entscheidungen in allen Verkehrsfragen ermöglichen.“ Quelle: Verkehrsentwicklungsplan 2012 im Stadtteil Warendorf.

Das war für manche offenbar verschwendete Zeit und verschwendetes Geld: das Ergebnis passte nicht.

Als langjähriger Münsteraner und Anlieger der Warendendorfer Straße in Münster, droht mir immer ein böser Blick, wenn ich für den gemeinsamen Weg mit der Familie nach Warendorf die B64 und nicht die Wolbecker Straße und die L793 nutze. Grund ist die B51 bis Telgte: Zu viel Verkehr, zu viele Ampeln. Die B51 ist der Grund, die B64 nicht zu nutzen. Nicht die B64. Das zeigt am Ende auch der Verkehrsentwicklungsplan aus 2012. Wenn man nicht gerade aus dem Norden vom Norden von Münster kommt, ist die L793 immer die Wahl, zumindest bis Everswinkel. Dann bietet sich manchem die K3 an.

Deswegen sind mir bei diesem Thema aufgeregte wahlkampfführende Sozialdemokraten und diese Grünen, die sind ja immer gegen alles, mal lieber, als ein bedächtiger Konservativer, der abwarten will, was die zuständigen Bundesverkehrswegeplaner vielleicht irgendwann mal sagen um dann „gehört“ zu werden. In der Verwaltung ist man halt immer ein bisschen bedächtiger.

Konservativ bedeutet nicht, an einer Meinung festzuhalten, nur weil die irgendwann mal getroffen wurde. Das festhalten an der B64n ist ein Fehler. Vielleicht ist der Fehler nicht groß genug, dass man ihn aus Berlin erkennen kann.


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